Message in a Bottle – Warum ich De-Mail und Co für Humbug halte

De-Mail made in Germany

Im TV läuft Dauerwerbung für ‚E-Mail made in Germany‘ und unser Innenminister stellt fest, dass die ‚kritische  Masse‘ der Nutzer für De-Mail noch nicht erreicht ist. Oder anders formuliert: keine Sau will den Quatsch nutzen, obwohl uns die Werbung weiß machen will, dass unsere Kommunikation so sicherer wäre. Ich möchte kurz erläutern, warum ich das eine für eine Marketingstrategie und das andere für undurchdacht halte. Weiterlesen

Working Man – Private und dienstliche Nutzung von IT verschwimmt zusehends

Internet nicht gestattet

Nachdem wir nun alle wissen, dass die NSA alles liest, aber die Leute es schlimmer finden, wenn facebook WhatsApp kauft, mal ein Artikel über ein völlig anderes Thema. Die meisten von euch kennen Dienstanweisungen oder Arbeitsverträge in denen lapidar erklärt wird „private Nutzung des Internetanschlusses ist nicht gestattet“. Klingt simpel, aber ist das erstens noch zeitgemäß und zweitens überhaupt genau definierbar? Ich sage nein und erläutere warum ich das denke.

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Living on my Own – Warum ein nationales Internet keine Lösung ist

Schlandnet

Überraschung, es gibt -anders als von Friedrich, Pofalla und Co wochenlang gepredigt- doch eine Spähaffäre. Das Fußvolk war den Entscheidern zwar egal, aber dass jetzt eventuell das Mobiltelefon der Kanzlerin abgehört wurde, das geht zu weit. Doch keine Sorge: die gleichen Experten, die schon die Erfolgsprojekte ePerso, elektronische Gesundheitskarte und De-Mail erfolgreich erfunden haben, haben direkt die Lösung: ein nationales Internet soll her. Ich möchte kurz erklären, warum ich diese Idee aus technischer Sicht für einen Haufen Bärenkot halte. Weiterlesen

Land of Confusion – Liste der Fehlschläge deutscher Technologiepolitik

Unser netten anglofonen Nachbarn lesen also unsere E-Mails, lauschen unseren Telefonaten und behaupten das wäre nur zu unserem Besten. Unsere Bundesregierung überschlägt sich angesichts dieses Skandals im… äh… Nichtstun und doof aussehen? Was war denn das für eine Nummer mit Neuland? Und meine Fresse, ich habe schon Zweitklässler auf ner Waldorfschule gesehen, die in Interviews souveräner wirkten, als unser Innenminister. Kompetenz in technologischen Angelegenheiten: ungenügend. Das ist allerdings nicht erst seit Snowdens Plauderstunde so, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der letzten zwei Jahrzehnte. Es folgt eine Chronik der Fehlschläge. Weiterlesen

Somebody’s watching me – Warum PRISM Humbug ist

prism

Nun haben wir es schriftlich: das einzige, was aus den Science Fiction Romanen unserer Kindheit Wirklichkeit geworden ist, ist die dystopische Regierung (und ich hatte so auf Hoverboards gehofft). Durch Bekanntgabe des PRISM-Projektes dringen immer mehr Einzelheiten ans Licht, was unsere netten Nachbarn aus den USA alles für Daten abgreifen ohne die geringste Spur unseres Einverständnisses. Fernab der Tatsache, dass man sich verarscht vorkommt, ist das meiner Meinung nach auch totaler Schwachsinn. Weiterlesen

Where did you sleep last night – Tipps und Infos rund um foursquare

4sq checkins

Mein erster Artikel (vor 9 Monaten? Mann, wie die Zeit vergeht) beschäftigte sich mit dem Dienst foursquare. Neun Monate in Internetjahren sind ungefähr 10 Jahre Normalzeit, also höchste Zeit mal nachzuschauen, was sich bei dem Startup so getan hat. Und für diejenigen, die nicht so genau wissen, was man mit 4sq tun kann, gibt es direkt noch ein paar Vorschläge zur Nutzung.
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Ain’t no Grave – Warum RSS nicht tot ist und warum das auch Leute interessiert, die kein RSS nutzen

rss ist nicht tot

Bämm! hat es gemacht. Mit einer Fußnote beerdigt Google wieder mal eine Handvoll Dienste. Tun die öfter, meistens sind das eh Dinge, die keiner kennt oder nutzt. Diesmal auf der Liste allerdings: der Google Reader. Nummero Uno Werkzeug für Newsjunkies, Blogger und das restliche internetafine Gesocks. Nicht nur diejenigen, die RSS als essentiell betrachten sind zurecht erbost, auch Leute, die keinen Schimmer haben, was RSS denn ist, sollten mal über den Tellerrand blicken und schauen, was diese Entscheidung denn für sie bedeuten könnte.
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You are the Government – Leistungsschutzrecht, was ist das und was soll das?

lsr

Eigentlich wollte ich nur hin und wieder über was technisches schreiben, aber außergewöhliche Dummheit erfordert außergewöhliche Maßnahmen. Vor ein paar Tagen wurde, mehr oder weniger ohne Aufschrei, das sogenannte „Leistungsschutzrecht“ vom Bundestag verabschiedet (durchgewunken trifft es wohl besser). Was erstmal gut klingt ist absoluter Blödsinn und nur ein weiteres Zeichen dafür, dass unsere momentane Regierung aus technologischer Sicht nicht mehr ertragbar ist. Weiterlesen

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Get off of my cloud – Was man beim Nutzen der Wolke beachten sollte

Nach Web 2.0 und Social Media war in letzter Zeit Cloud-Computing das Buzzword für alle IT-Manager und Bullshit-Bingo-Spieler. Die Cloud ist die Zukunft, die Cloud ist die Lösung. Aber was ist diese Wolke eigentlich für nicht-Technobabble-sprechende Mitglieder unserer Gesellschaft? Interessanterweise scheinen die meisten nicht zu wissen, was Cloud-Computing ist, nutzen es aber täglich intuitiv und (völlig zu Unrecht?) absolut sorglos. Weiterlesen

Introducing: Pixlr – Fotofilter, Bildbearbeitung und mehr für Lutsche

Instagram hat dafür gesorgt, dass Fotos verbreiten cool ist, wenn man einen Retrofilter drauf anwendet. Selbst aus nem Mülleimer kann man mit wenigen Klicks ein Kunstwerk machen. Ähnlich wie viele denken, alle Tablets wären iPads denken auch viele, Retrofilter gibt es nur bei Instagram. Au contrair. Es gibt Software und Apps, die können noch viel mehr und vergraulen euch nicht mit seltsamen AGB-Änderungen. Trotzdem gibt es das alles kostenlos.
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